Halloween – bedeutet nicht nur Kürbiskunst, sondern …

Kürbiskunst

Am 31. Oktober ist es wieder soweit, es ist Halloween. Dann heißt es: “Süßes oder Saures“. In gruseligen Kostümen gehen die Kinder auf die Süßigkeitenjagd. Aber kennen sie auch die Geschichte dazu?

Halloween geht in seinem Ursprung auf “Samhain” zurück, das keltische Fest des Erntedanks. Das irisch-gälische Wort “Samhuinn” bedeutet schlichtweg “Ende des Sommers“, denn das keltische Jahr orientierte sich an Saat und Ernte und endete nach unserem Kalender Ende Oktober. Da liegt es nahe, ein Fest zu feiern.

Das “Neujahrsfest” hielten die Kelten in Irland 5.000 v. Chr. am Abend vor Allerheiligen (All Hallows Day) ab, so hat das Wort seinen Ursprung in der Bezeichnung “All Hallows Eve” (= all hallows’ evening = Vorabend vor Allerheiligen). Zusammengezogen wird die Bezeichnung zu “Hallowe’en” = “Halloween”. So einfach.

Süßes oder Saures

Dazu maskierten sie sich möglichst furchterregend, machten Lärm und zündeten große Feuer im Freien an, um die bösen Geister und Hexen zum Jahres- und Winterbeginn zu vertreiben. Die Farben sind schwarz (Nacht) und orange (Kürbis, früher Rüben).

Im 19. Jahrhundert brachten irische Einwanderer diesen Brauch nach Amerika. Von dort gelangte er schließlich über den Atlantik wieder zurück nach Europa. Halloween gehört zu den sogenannten “Heischebräuche”. Früher waren es nicht nur die Kinder, sondern auch Arme, die von Tür zu Tür zogen, um eine Gabe zu “erheischen”. Bis heute wird dies noch so praktiziert: Wer nichts gibt, bekommt einen Streich gespielt und laut einer Umfrage im Jahr 2013 versteckt sich jeder Fünfte an Halloween vor klingelnden Kindern :-)).

Inzwischen ist auch dieser Brauch kommerzialisiert. Es gibt furchterregende Horrorkostüme für geheimnisvolle Freakshows, auf denen es Halloween-Gruselcocktails und schrecklich-schöne Schaudermenüs gibt. Ganz nach dem Motto: Man soll die Feste feiern wie sie fallen!