Rechtschreibung

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Das scharfe S (Eszett) ganz groß

Das scharfe S ist ganz groß.

Alphabet, Eszett

Quiz:

Die Fragen:


Über wen wird seit gut einem Jahrhundert diskutiert?
Was war schon als Kleines scharf und ist es seit 29.06.2017 auch als Großes?
Was macht aus unserem bisherigen 30 Buchstaben umfassenden Alphabetes (26 Grundbuchstaben, drei
Umlaute (Ä, Ö, Ü) und kleines Eszett “ß”) eines mit 31 Lettern?
Was setzt § 25 E3 des amtlichen Regelwerkes der deutschen Sprache außer Kraft?

Die Lösung:

Genau: das “scharfe S”, das nun große Eszett (ẞ).

Die Begründung:

Der Rechtschreibrat, die zentrale Instanz für Fragen zur deutschen Rechtschreibung, sah bei den Namen in Ausweisformularen bei der Schreibweise in Majuskeln (Großbuchstaben) zunehmend Irritationen. Wenn ein in Großbuchstaben geschriebener Eigenname (z. B. Maßmann) das Eszett (ẞ) enthält , wird er in Ausweisformularen oder Dokumenten bis dato als „SS“ geschrieben (z. B. MASSMANN). Auf anderen Dokumenten wird oft sogar ein Fragezeichen an die Stelle gesetzt (dann MA?MANN). Ab sofort kann nun statt der Ersatzschreibweise das große ẞ verwendet werden: MAẞMANN.
Es liegt im Übrigen im Ermessen der Behörden, wie sie künftig vorgehen wollen. Der Weg zur eingetragenen Namensschreibweise ist aber nun geebnet.

Bessere Lesbarkeit durch Bindestrich?

Welche Funktion hat der Bindestrich?

Kurz gesagt: Der Bindestrich soll die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Textes vereinfachen, den Lesefluss verbessern. Sinnvoll eingesetzt, tut er das auch, wie diese Beispiele zeigen:

Der Bindestrich muss laut Duden gesetzt werden, wenn die Zusammensetzungen Buchstaben, Zahlen (C-Dur-Tonart, 2:1-Mischung) oder Abkürzungen (Musik-CD) beinhalten. Ein Bindestrich steht, wenn es sich um mehrteilige Zusammensetzungen mit Wortgruppen handelt (das Nicht-im-Klaren-Sein).

Als sogenannter Ergänzungsstrich erspart er die Doppelnennung von Wortelementen (An- und Abmeldeschalter, Messeplanung und -durchführung). […]

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