5 Textertipps, Sprachbilder richtig einzusetzen:

Sprachbilder, Sprichwörter, Redensarten, Metaphern verleihen Ihrem Text das gewisse Etwas. Sie steigern die Aufmerksamkeit Ihrer Leser.

Was sind Metaphern?

Metaphern sind stilistische Mittel, bei denen ein Ausdruck in eine bildhafte Sprache übertragen wird.

Welche Wirkung lösen sie aus?

Mit diesen „Wortwelten“ transportieren Sie einen neuen Sinnzusammenhang. Begriffe oder Themenbereiche, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, begegnen sich in einem Satz oder einer Wendung: z. B. Wüstenschiff, Deckmantel, Zugpferd, Bohnenstange, Brötchengeber, Strohfeuer …

Neben den Ein-Wort-Metaphern gibt es auch Mehrwort-Konstruktionen wie „das Gelbe vom Ei“, „Schmetterlinge im Bauch“, „König der Lüfte“, „aus allen Wolken fallen“, „auf den Schlips treten“ …

Solche Wortbilder lösen im Gehirn des Lesers ein Kopfkino aus.

Kopfkino durch Sprachbilder

Wie setze ich diese Sprachbilder sinnvoll ein?

Tipp 1: Setzen Sie ein Sprachbild an den Textanfang

Politik und Werbung verwenden häufig Metaphern.
Starke Sprachbildern baut man am besten schon in die Headline oder den Eingangssatz ein.

„Bühne frei …“
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Tipp 2: Verwenden Sie stimmige Bilder

Beispiele:

ADT, die Limited Edition von Monstylo ist nicht nur ein Schmuckstück auf Ihrem Schreibtisch, der Füllhalter besticht auch durch Funktionalität und Farbgebung, die Hand in Hand gehen und für ein einzigartiges Schriftbild sorgen.
(Stimmig. Ein Schmuckstück passt gut an die Hand.).

Das Wechselbad der Gefühle bei den „Air Berlinern“ gleicht einer Achterbahnfahrt.
(Nicht stimmig: Bei einer Achterbahnfahrt wird man nach oben gezogen, am Schluss ist man da, wo man gestartet ist). Besser: Das Wechselbad der Gefühle bei den „Air Berlinern“ gleicht einem Sinkflug.

Tipp 3: Bleiben Sie in einer Wortwelt

Beispiel:

Umsatzeinbruch durch Lieferengpässe. Strumpfhersteller „Laufmasche“ muss neue Löcher stopfen.

Der Bagger setzt den Schlusspunkt- das schmeckt den Projektgegnern nicht.
(Wortwelten, die nicht zusammenpassen).

Tipp 4: Überladen Sie die Texte nicht

Denken Sie daran, wichtig ist vor allem, Ihr Angebot ins Spiel zu bringen und nicht durch zu viele Wortbilder abzulenken.

Beispiel:

„Es dampft und brodelt in der Gerüchteküche. Die Macher lassen wirklich nichts anbrennen, das hinterlässt einen faden Geschmack.“
(Too much).

Tipp 5: Konstruieren Sie nicht mit Gewalt

Mit Sprachbildern zu spielen macht Spaß, aber wichtiger ist, eine Botschaft klar und deutlich zu vermitteln. Kann man dies durch die Verwendung von Wortbildern unterstreichen, um so besser. Wenn nicht, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, dann geht auch Ihrem potenziellen Kunden ein Licht auf.